Tagesbericht 9 / 55 of 25.03.2012
Lea Frei / Romeo Schmid
Beobachtungen
Um es gleich vorweg zu nehmen: Der heutige Nachmittag war ein gelungener Abschluss der diesjährigen Open Sunday Saison. Zwar starteten wir nur gerade mit einer Handvoll Kids in die erste Hälfte des Nachmittags. Voller Freude und Elan tobten die Kinder aber durch die Halle und freuten sich trotz strahlendem Sonnenschein über das vielfältige Spielangebot drinnen in der Halle. Kurz vor der Pause gesellte sich eine Gruppe Fünft- und Sechstklässler zu uns. Etwas enttäuscht waren sie, als wir schon zehn Minuten nach ihrer Ankunft eine Pause einlegten. Dafür war die Freude umso grösser, als sie nach fünfzehn Minuten wieder in die Turnhalle stürmen durften. Die Jungs stürzten sich gleich auf das Fussballfeld. „Normales“ Fussballspiel war ihnen aber zu öde, sie bevorzugten grosse Gymnastikbälle zum Kicken. Schon bald entschlossen wir uns, das rumliegende Turnmaterial in die Geräteräume zu verstauen. Zusammen spielten wir dann ein Ballspiel mit den grossen Bällen und benutzten dazu die ganze Halle. Die älteren Jungs hatten dabei einen Höllenspass. Zu wild ging es aber für einige der Kleineren zu und her, sodass ein paar jüngere Mädchen fünf Minuten Pause einlegten. Als sie zurückkamen spielten wir zusammen zwei Runden „Alle“. Das Spiel war diese Saison beim Open Sunday Bachtobel ein Dauerbrenner. Da war dann die Welt auch wieder für alle in bester Ordnung.
Spezielles
Schimpfwörter gehören anscheinend zum alltäglichen Vokabular von ein paar Jungs, die diesen Sonntag mit dabei waren. Beim Open Sunday sind aber Beschimpfungen und Fäkalsprache eindeutig fehl am Platz. Auch wenn die Ausdrücke meist nicht so böse gemeint waren wie sie sich anhörten, wollten Romeo und ich sie keinesfalls tolerieren. So nahmen wird die Jungs jeweils einzeln beiseite und ermahnten sie unter vier Augen.
Organisation
Ganz überrascht waren Romeo und ich, als heute wie zwar planmässig aber wegen vorangehender Absenzen schon fast unerwartet, vier Juniorcoaches (Dafina, Melanie, Sahra und Tania) auftauchten. Und noch erstaunter waren wir, als alle sagten, sie hätten heute so richtig viel Motivation mit den Kindern in der Halle rumzutollen. So waren wir dann sechs Coaches in der Halle. Am Anfang und auch zwischendurch mangelte es dann aber doch immer mal wieder an Durchhaltewillen. Und so mussten wir dann die Vier anspornen und manchmal auch ermahnen, dass sie sich doch bitte mit den Kindern und nicht so arg mit sich selber beschäftigen sollten. Was ich in der Mitte der Saison nicht mehr zu glauben gewagt hätte, hat sich doch noch zum Guten gewendet. All unsere Juniorcoaches gaben gegen Ende der Saison nochmals Gas. Und so feierten wir um 16:30 Uhr, nach dem offiziellen Schluss des heutigen Open Sundays, einen gelungenen Saisonabschluss.
Ansprache Themen
Auch heute war der Altersunterschied bei der Spielweise der Kinder deutlich ersichtlich. Da brauchte es die eine oder andere Ansage mehr, um den Kids zu verdeutlichen wie wichtig es ist, dass Gross und Klein sich respektieren und gegebenenfalls auch Rücksicht aufeinander nehmen müssen.