Tagesbericht 47 of 20.02.2011
Sonja Müller, Natascha Rück
Beobachtungen
Das letzte Mal war heute für diese Saison die Turnhalle Hubelmatt für die Kinder offen. Sehr zur Freude aller Coaches erschienen viele Kinder. 38 Kinder besuchten das Saisonfinale. Es waren gleichviele Mädchen wie Jungs anwesend.
Zu Beginn haben wir in der Gerätehalle einen Postenlauf veranstaltet, an dem die Kinder möglichst viele Punkte ergattern konnten. Die ersten drei gewannen dabei Schleckzeug. Aber zuerst mussten sie durch den Parcours, der aus folgenden Posten bestand: so schnell wie möglich die Kletterstange hochklettern, so weit wie möglich über das Minitramp springen, so lange wie möglich an den Ringen hangen, Slalomdribbling mit einem Fussball und Torschuss auf Schwedenkasten, Korbwerfen. Die Kinder waren teilweise mit sehr grossem Ehrgeiz dabei und versuchten bei den Posten, wo es erlaubt war, mehrmals zu starten, immer bessere Resultate zu erkämpfen. Vor allem ein Mädchen gab alles, so hing die Siegerin geschlagene drei Minuten an den Ringen und in 6 Sekunden erklomm sie die Kletterstange.
Vor der Pause räumten wir wiederum die Geräte zusammen und genossen noch ein letzes Mal das Zvieri, welches diesmal neben Apfel und Brot auch noch ein wenig Schoggi beinhaltete.
Danach teilten sich die Kinder nach Interesse auf. Einige gingen in die Ballhalle, wo sie Fussball spielten oder mit einem Minitramp über ein Kastenoberteil auf ein dicke Matte hüpften. In der anderen Halle spielten die Kinder, die von ihnen gewünschten Spiele. Als erstes ein Turmzinggi, dann der Evergreen "Bulldogge", Katz und Maus (auch bekannt unter "Dreimannhoch") und schlussendlich noch ein Zeitungslesen.
Ganz zum Schluss nannten wir die Sieger des Postenlaufes und verabschiedeten uns alle untereinander im Kreis per Händedruck.
Spezielles
Sehr gefreut hat uns, wie schon zu Beginn geschrieben, die sehr hohe Teilnehmerzahl. Seit der Werbeaktion im Januar blieb die Anzahl der Teilnehmenden um die 20 und nahm gegen den Schluss zu. Überaschenderweise waren auch bis zum Schluss immer neue Gesichter dabei. Das ist etwas was im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe auffiel. Einige Kinder kamen regelmässig, sodass wir schliesslich ihre Namen und sie selbst besser kennenlernten. Zwei Mädchen schenkten uns an den letzten beiden Veranstaltungen Zeichnungen, was uns zeigt, dass sie sich bei uns wohlfühlten. Auch untereinander lernten sich die Kinder so kennen. Solche die anfänglich eher alleine waren, fanden dort "Gspändlis", mit welchen sie den Nachmittag verbrachten. So nahmen sich die grösseren Kinder gerne den allerjüngsten an.
Mit der Zeit lernten wir auch die Eltern der Kinder kennen, welche sie regelmässig an die Open Sundays begleiteten. Der Austausch untereinander schätzen wir.
Auch erfreulich war, dass die Coaches über die gesamten Veranstaltungen hin, sehr zuverlässig waren. Es kam sehr wenig vor, dass ein Coach unangemeldet auftauchte. Einzig ein Coach erschien nach mit der Zeit gar nicht mehr. Aber das wurde sehr gut vom restlichen Team aufgefangen.
Wie auch schon erwähnt, waren die teilnehmenden Kinder äusserst höflich und freundlich uns gegenüber und auch untereinander. Es herrschte eine lockere Atmosphäre.
An dieser Stelle gebührt ein Dankeschön den Junior Coaches, Natascha Rück, welche unentgeltlich bei uns mitleitete und auch Erna Blum, welche insgesamt drei Mal bei uns als Freiwillige mitmachte.
Organisation
Als Schlussanlass fanden sich die Coaches, wie auch Natascha Rück und Erna Blum bei mir ein, um zusammen Fajitas zu essen. Es war ein unterhaltsamer Abend, wo wir Einblick in das Leben von den Schülern der Oberstufe erhielten. Wir Älteren mussten oft schmunzeln, als sie ihre Streiche erzählten und welche Macken die Lehrer haben. Das erinnert dann jeweils selbst an die eigene Schulkarriere.