Tagesbericht 18 / 53 of 25.03.2012
Michael Muheim, Rolf Pachlatko
Beobachtungen
Trotz wunderschönem Wetter und Zeitverschiebung fanden sich 21 Kinder zum letzten Open Sunday Im Herrlig ein. Vorbereitet hatten wir vorerst die üblichen Posten, aber für nach der Pause hatte ich etwas Besonderes geplant, denn unser Team wurde an diesem Sonntag ergänzt durch Rolf Pachlatko, ehemaliger Vizeschweizermeister im Wushu (Kung Fu). Doch dazu später mehr.
Um circa zwei Uhr hielt ich die obligate Ansprache und stellte mit Freuden fest, dass die treusten Besucher auch beim letzten Mal anwesend waren. Mit dem gewohnten Engagement ging es in der Folge zur Sache. Ob Minitrampolin, Basteln, Fussball oder Badminton - sowohl die Kinder als auch das Team legten sich zum Saisonschluss noch einmal so richtig ins Zeug.
Für die Zvieripause um kurz nach drei Uhr hatte ich für einmal verschiedene Brotsorten und zusätzliche Früchte (Erdbeeren, Trauben, etc.) organisiert. Ausserdem begaben wir uns aufgrund des wunderbaren Wetters an die frische Luft. Die Aufsicht übertrug ich Seniorcoach Roberto, während ich zusammen mit Rolf die Halle für den bevorstehenden Wushu-Workshop umstellte.
Zurück in der Halle, erzählte Rolf den gespannt zuhörenden Kindern zuerst etwas über die Geschichte und die Herkunft des Wushus, lehrte sie dann die friedfertigen Dogmen des Sportes und zeigte zum Schluss ein kleines Programm vor, welches die Zuschauer mit offenen Mündern und tosendem Applaus quittierten. Die Vorstellung war eine Mischung aus Bodenturnen, Kampfsport und Ballett. Ein Junge hielt denn auch am Schluss die Hand auf und fragte, ob dies ein Tanz sei :)
Es folgte der Workshop. Rolf führte mit Hilfe der Juniorcoaches die Interessierten (gut 3/4 der Anwesenden, der Rest vergnügte sich beim Fussball) in Formen wie z.B. eine Art Rad, korrektes Abrollen und zum krönenden Abschluss noch den Backflip aus dem Stand (selbstverständlich auf einer dicken Matte und mit Unterstützung) ein. Ausnahmslos alle Teilnehmenden waren begeistert.
Um circa 16:20 Uhr starteten wir das gemeinsame Aufräumen. Im Anschluss bedankte ich mich bei den Kindern für die super Zeit der letzten zwei Jahre und kürte wie schon letzte Saison, die drei treusten Besucher: Jesse & Doreen Addai und Mahira Alija.
Ausnahmsweise erlaubte ich mir, ein wenig zu überziehen und so spielten wir alle zusammen noch ein allerletztes Alle Gegen Alle.
Spezielles
Ich denke uns ist ein würdiger Saisonabschluss gelungen. Die Teilnehmerzahl war gut, das Programm abwechslungsreich, die Stimmung ausgelassen und der Einsatz, sowohl vom Team als auch von den Kindern, sensationell.
Auch Rolf, der zum ersten Mal ein Open Sunday live miterlebte, war am Ende Feuer und Flamme für das Projekt. Ein grosses Dankeschön geht an dieser Stelle an ihn, denn er schaffte es, die Kinder mit seiner mitreissenden und professionellen Art zu begeistern.
Organisation
Dies war mein vorläufig letzter Open Sunday, da ich den Job im nächsten Jahr studiumsbedingt nicht mehr übernehmen kann. Die letzten zwei Jahre im Schulhaus Im Herrlig war wunderschön und so kam doch ein wenig Wehmut auf, als ich am Sonntag zurück zur Bushaltestelle Farbhof lief. Es folgt noch ein Saisonbericht, aber trotzdem möchte ich mich bereits an dieser Stelle gerne bei allen Beteiligten für die super Zeit bedanken. Gerade die Unterstützung, die von Schul- und Abwartsseite kam, ist nicht selbstverständlich. Ein besonders grosses Dankeschön verdient Herr Schnyder, welcher jeden Sonntag zur Stelle war, zum Rechten schaute und uns half, wo er nur konnte - A die gueti Seel im Hintergrund vom Open Sunday Im Herrlig: Merci vil vil Mal!
Den prägendsten Eindruck hinterliessen aber selbstverständlich die vielen kleine Stars des Open Sundays Im Herrlig. Und deshalb geht mein letzter Dank an alle Kinder, die jeden Open Sunday auf seine Art unvergesslich machten:
Vielen Dank, es war eine tolle Zeit!