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Licht aus - und die Jugendlichen kommen
Open Sunday Kreuzlingen | 25.11.2011 | by Linda Bühler
Die Kinder für Bewegung begeistern

Die Kreuzlinger Primarschüler können sich sonntags wieder unter Aufsicht austoben, neu in den Turnhallen der PMS. Das Bewegungsprojekt Open Sunday geht am kommenden Sonntag in die zweite Runde.

NICOLE D'ORAZIO

KREUZLINGEN. Statt vor dem Fernseher oder vor dem Computer zu sitzen, sollen sich Kinder lieber bewegen, so die Idee des Open Sunday. Das ist für ihre Entwicklung und Gesundheit wichtig. 583 Kinder haben sich letzten Winter am Bewegungsprojekt beteiligt, 40 Prozent regelmässig, 44 Prozent mehr als einmal. Im Schulhaus Seetal konnten sich Primarschüler in den Turnhallen am Sonntag sportlich betätigen. Durchschnittlich waren es 35 Kinder pro Sonntag. Erfreulich war, dass sehr viele Mädchen dabei waren, mehr als im gesamtschweizerischen Durchschnitt.

Kreuzlingen diente als kantonales Pilotprojekt. Dieses konnte als grosser Erfolg gewertet werden. Diesen Winter werden auch in Amriswil und Diessenhofen die Hallen geöffnet.
Neu für alle Primarschüler

Diesen Sonntag geht der Kreuzlinger Open Sunday in die zweite Saison, die bis am 25. März 2012 dauert. Neu stehen die Turnhallen der Pädagogischen Maturitätsschule von 13.30 bis 16.30 Uhr zur Verfügung. «So konnten wir nicht nur die Seetaler Schüler, sondern alle in Kreuzlingen anschreiben», sagt Projektleiterin Linda Bühler. «Wir sind sehr gespannt, wie viele Kinder kommen werden.» Neu werde der Open Sunday auch während den Sportferien durchgeführt, da nicht alle Kinder in die Ferien gingen.

Bühler wird neben ihrer Co-Leiterin und PMS-Studenten von Oberstufenschülern der zweiten und dritten Klasse unterstützt. Diese leiten als Coaches die Kinder in der Halle an. «Für die Jugendlichen ist es eine gute Chance, Verantwortung zu tragen», erklärt sie. «Diese Erfahrung ist für sie wichtig.» Es seien einige bereits zum zweitenmal dabei, was sie sehr freue.
Vereine stellen sich vor

In einer Halle haben zudem Sportvereine die Möglichkeit, ihre Sportart den Kindern vorzustellen und so neue Mitglieder anzuwerben. Bisher haben fünf Vereine zugesagt, es dürften erfahrungsgemäss noch mehr werden. «So werden die Kinder einmal Fussball, Faustball oder Volleyball spielen können», sagt Linda Bühler. Einmal dürften sogar alle einen Nachmittag lang in die Bodensee-Arena aufs Eis und werden von Eishockeyspielern betreut. «Das ist eine super Sache.»

Einen Wunsch hat Bühler noch: «Es wäre schön, wenn auch ein paar Eltern mithelfen würden. Zum Beispiel am Kiosk.»

 
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